30.10.: In der zweiten Nachthälfte hat der Wind mal wieder richtig aufgedreht. Dazu gesellte sich erneut kräftiger Regen. Die Insel tut also alles, um uns den Abschied zu versüßen 🤣.
Zumindest ist es morgens trocken, als wir die restlichen Dinge verstauen müssen.
Nachdem wir 11Euro für Strom und Duschen bezahlt haben, fahren wir um kurz vor neun los. Die Fähre haben wir allerdings erst für 10.30Uhr gebucht.
Wir kommen zügig durch Westerland und Kampen durch, sodass wir den Hafenin List schon um zwanzig nach neun erreichen. Die Wartespuren sind nicht sonderlich voll und wir haben Glück und die 9.30Uhr Fähre nimmt uns schon mit. Die legt wie immer super pünktlich ab.
Wir sind gespannt, wie die Überfahrt bei dem kräftigen Wind heute läuft.
Da wir die meiste Zeit im Schutze der Inseln fahren bleibt es ganz entspannt.
Um Viertel nach zehn sind wir runter von der Fähre und es ist insgesamt wenig Verkehr heute. Wir fahren durch hübsche Herbstlandschaften und Sonne, Regen und auch viele Regenbögen wechseln sich ab.
Um zehn vor zwei kommen wir gut zu Hause an. Dort ist alles in Ordnung und unsere Katze empfängt uns hoch erfreut.
Fazit dieser Reise: Sylt ist immer eine Reise wert, allerdings hatten wir diesmal Pech mit dem Wetter. Das Jahr ist doch schon deutlich voran geschritten und ein Ziel im Süden hätte uns wohl besseres Wetter beschert. Nächstes Jahr fliegen wir dann mal ins Warme.
Damit endet dieser Blog nun hier.
29.10.: Der letzte Tag auf der Insel startet windig, aber immerhin zunächst trocken. Das nutze ich aus, um vor dem Frühstück schon mal die Fahrräder am Womo zu verstauen. Man muss ja in diesem Urlaub die wenigen trocknen Momente optimal nutzen...
Bei erneut leichtem Regen fahren wir mit Smarti nach dem Frühstück zum Einkaufen nach Westerland.
Auf dem Rückweg sieht es Richtung Süden zumindest etwas heller aus und deshalb entschließen wir uns, gleich nach Hörnum weiter zu fahren. Da waren wir diesen Urlaub ja noch nicht.
Das Wetter hält dort auch einigermaßen durch und wir bewundern zwei Leute, die kurz im Meer baden gehen. Dazu hätten wir so gar keine Lust, bei 11Grad in der Luft und im Wasser.
Wir spazieren einmal um die Hörnum Odde, bzw. das was davon übrig ist, herum. Da hat das Meer wohl ordentlich dran geknabbert, denn so klein war die noch nie.
Kurz nach eins sind wir zur Papafütterung wieder im Womo und bald danach setzt wieder kräftiger Regen ein. Alles richtig gemacht.
Mittags fahren wir ein letztes Mal nach List, um dort bei Gosch zu essen. Das war leider etwas enttäuschend, denn wir wollten eigentlich in der alten Bootshalle mal die Empfehlung von Jünne Gosch ausprobieren: die Seafoodplatte für zwei Personen. Aber zum ersten mal seit wir nach Sylt fahren, hat die Grillstation, wo es die besten Meeresfrüchte und auch die Platte gibt, geschlossen. Keine Ahnung warum. Vielleicht der übliche Personalmangel? So müssen wir auf die andere Hälfte der Halle ausweichen, wo es aber komplett andere Dinge zu essen gibt. Angie bekommt ein leckeres Fisch-Kokos-Curry und ich probiere mal den neuen "Jünnes Pulpoteller". Der besteht aus einem großen Krakenarm, mehreren kleinen Tintenfischtuben, drei großen Scampi und zwei Grünschalenmuscheln. Dazu gibt es eine Folienkartoffel mit Sourcream. Nun ja, die Tintenfischteile waren etwas hart aber ansonsten war das auch sehr lecker.
Anschließend kaufen wir noch kurz im Goschladen zwei Salate und Brot für heute Abend, sowie zwei Stückchen Mohnkuchen für Nachmittags.
Bei entsetzlichem Wetter mit viel Regen fahren wir wieder zurück zum Papamobil. So ein Sch...Wetter, wo wir doch den Smarti noch verladen wollen.
Wir haben aber mal wieder Glück und als wir am Womo ankommen setzt der Regen für ein paar Minuten aus. Die trockne Phase ist lang genug, sodass wir den Smarti gut auf den Trailer bekommen.
Bei dem schlechten Wetter dieses Mal auf Sylt hat sich die Mitnahme vom Smarti wirklich gelohnt, denn wir sind in den 12 Tagen auf der Insel immerhin 400 Kilometer gefahren. Dafür hätten wir die Fahrräder eigentlich auch zu Hause lassen können...
Den Rest des letzten Tages verbringen wir gemütlich bei den Papas im Womo.
Und zu allem Überfluss ist auch noch die Gasflasche wieder leer. Bei dem Wetter mussten wir wohl zu viel heizen... Aber wir haben ja zum Glück noch eine zweite Flasche dabei. So viel Gas haben wir auf der gesamten Nordkapptour nicht verbraucht 🫣. Allerdings war dort der Strom meist inklusive. Hier wird der Strom nach Verbrauch abgerechnet, weshalb wir auch den Kühlschrank nur mit Gas betrieben haben.
Abends gibt's die Salate mit leckerem Brot und anschließend einen Film.
28.10.: Diese Nacht verlief mit heftigem Wind und kräftigem Regen wieder deutlich unruhiger.
Der Tag beginnt ebenfalls windig, grau und mit Dauerregen.
Am späten Vormittag wird es etwas trockner und wir fahren nach Westerland und gehen nochmal in der Friedrichstraße umher. Da kaufen wir wieder leckeren Kuchen für heute Mittag.
Als ein wenig die Sonne heraus kommt, fahren wir schnell zurück und machen beim Campingplatz einen Strandspaziergang. Aber im Westen am Horizont sind erneut große, dunkle Wolkenkomplexe zu sehen. So schaffen wir es gerade noch trocknen Fußes zurück zum Papamobil, wo es erstmal Kuchen und Tee zur Stärkung gibt.
Da es am Nachmittag überwiegend regnet bleiben wir mal wieder im Papamobil. Es regnet sogar so kräftig, dass ich mit dem Smarti zum Duschen fahren muss...
Abends essen wir die zweite Hälfte der Gosch-Leckereien von gestern.
Anschließend schauen wir noch einen netten Film.
27.10 : Endlich liegt mal wieder eine ruhige Nacht hinter uns und auch der Tag beginnt ohne Wind und mit etwas Sonne. Das nutze ich doch direkt, um schon vor dem Frühstück ein paar Fotos von oben zu machen.
Kurz nach dem Frühstück geht schon gleich der erste Schauer nieder... Es bleibt also immer noch bei dem wechselhaften Aprilwetter.
Gegen elf sieht es etwas besser aus und mit dem Schirm bewaffnet können wir endlich mal wieder einen Strandspaziergang machen. Es liegen neben unzähligen Muscheln auch ziemlich viele Seesterne am Strand und wir bewundern die Möwen, die damit beschäftigt sind, diese zu verspeisen. Eine Möwe schluckt sogar unter großer Anstrengung einen großen Seestern im Ganzen herunter. Respekt.
Dreimal müssen wir uns kurz unter dem Schirm verstecken, weil es doch kräftig regnet. Zum Glück haben wir den mitgenommen.
Nach dem Spaziergang fahren wir mit dem Smarti nochmal zum Kontorhaus in Keitum, denn Angie möchte sich mit einem leckeren Tee bevorraten.
Anschließend fahren wir weiter in die Kupferkanne nach Kampen.
Aufgrund des Wetters müssen wir dort diesmal drinnen sitzen und bekommen ein gemütliches Plätzchen im urigen Kellergewölbe neben einem Flügel. Auch heute schmeckt der Kuchen erstklassig.
Von Kampen fahren wir noch kurz nach List, um dort bei Gosch ein paar Leckereien für heute Abend zu besorgen.
Zurück fahren wir diesmal den kleinen Umweg durch die schöne Dünenlandschaft am Weststrand südlich des Ellenbogens entlang. Nur leider regnet es fast die ganze Strecke.
Gegen halb vier sind wir schließlich wieder bei den Papas und da es in kurzen Abständen immer wieder regnet, verbleiben wir den Rest des Tages im Womo. Nach der Uhrumstellung ist es ja auch kurz nach fünf schon dunkel.
Mal ein kleiner Exkurs am Rande: ganz offensichtlich scheinen Camper ein neues Hobby zu haben: das Verrichten ihrer großen Geschäfte in der Dusche! Wir hatten uns in Norwegen schon mehrfach über die Schilder gewundert, die genau diese Tätigkeiten verbieten. Allerdings konnten wir das in Norwegen zumindest ein klein wenig nachvollziehen, denn die meisten Campingplätze waren sehr voll und verfügten nur über eine sehr geringe Anzahl von Toiletten... Da wird der ein oder andere in seiner Not möglicherweise erfinderisch.
Aber auf diesem Campingplatz auf Sylt gibt es nicht nur Toiletten in ausreichender Anzahl, sondern es sind außer uns etwa nur eine Hand voll Plätze auf dem Platz belegt. Und seit heute hängt auch hier ein Schild, allerdings nur bei den Männern, mit dem freundlichen Hinweis, die Duschen bitte nicht als Toiletten zu nutzen... Da muss man sich doch sehr wundern.
Abends essen wir dann die leckeren Sachen von Gosch und irgendwie bleibt so viel übrig, dass wir auch morgen noch davon essen können. Dazu hab ich noch Gambas al ajillo gezaubert. Wunderbar.
Da es draußen wieder stürmt, muss die SAT-Schüssel eingefahren bleiben. So versuchen wir mal eine andere Technik. Ich hab schon länger eine kleine DVBT Antenne, die man direkt ans Handy anschließen kann. Damit können wir immerhin die öffentlich rechtlichen Sender empfangen und belasten nicht unser Datenvolumen.
Die Technik hat einwandfrei funktioniert.
26.10.: Diese Nacht war zumindest etwas ruhiger und wir konnten trotz Zeitumstellung durchschlafen.
Der Tag beginnt mit Aprilwetter. Kräftige Schauer und kurze sonnige Phasen wechseln sich ab.
So verbringen wir den Tag gemütlich im Womo und halten schon mal fest, dass wir im nächsten Jahr in den Herbstferien in den Süden fliegen werden. Das Wetter hier im Norden taugt nichts.
Um halb sechs haben wir heute den Tisch in der "Web-Christel" und sind gespannt, welche kulinarischen Highlights uns da heute erwarten.
Es gibt ein erlesenes 4-Gängemenü: Vorweg ein Lachs-Jakobsmuschel-Mango Carpaccio, gefolgt von einem Tafelspitzsüppchen. Den Hauptgang bildet Rinderfilet mit leichter Pfeffersoße auf Bohnen mit Kartoffelgratin. Den krönenden Abschluss macht dann ein Parfait von der Tonkabohne. Das Essen war wirklich ganz hervorragend und hat uns sehr gefallen. Wir kommen bestimmt mal wieder dahin.
Pünktlich zum Tatort sind wir zurück im Papamobil.
25.10.: Es liegt eine recht unruhige Nacht hinter uns, denn neben starkem Regen gab es immer wieder heftige Windböen, die uns mehrfach aus dem Schlaf gerissen haben. Das Womo hat so sehr geschaukelt, dass ich glatt von einem doll schaukelnden Kreuzfahrtschiff geträumt habe...
Nach dem Frühstück ruft die Rezeption an und bietet uns an, dass wir uns umstellen können, da unser Platz etwas unter Wasser steht. Aber den tollen Ausblick wollen wir nicht aufgeben und der angebotene Platz ist ohnehin fast genauso nass🫣.
Nach dem Frühstück nutzen wir eine kurze Regenpause und fahren zum Einkaufen. Heute Abend gibt's nochmal Raclette.
Im Laufe des Tages regnet es immer wieder kräftig. Erst am Nachmittag schaffe ich es zwischen zwei Schauern alleine zu Fuß einmal kurz an den Weststrand. Der Weg vom Campingplatz dorthin ist nicht besonders weit und führt auf Holzbohlen über die Düne. Allerdings ist nach dem Sturm nicht mehr viel vom Strand übrig geblieben...
Kurz vor dem nächsten kräftigen Schauer bin ich zurück im Papamobil, wo Angie gerade die Papas bespaßt.
Insgesamt zeigt sich Sylt dieses Mal wettertechnisch nicht von seiner besten Seite. Aber wir wollen mal nicht meckern, denn Petrus hat es dieses Jahr wirklich gut mit uns gemeint, vor allem in Norwegen.
Später spielen wir eine Runde Triominos, bevor wir dann nochmal lecker Raclette machen.
24.10.: 🎅Diese Nacht hat es mehrfach kräftig geregnet und gegen morgen dreht der Wind allmählich auf. Ab und zu hat das Womo da schon ein wenig gewackelt.
Nach dem Frühstück packen wir in Ruhe zusammen. Draußen geht das jedoch nur in Intervallen, da es immer wieder regnet.
Um halb elf fahren wir schließlich vom Platz und Angie fährt mit dem Smarti hinterher. Für die 11km lohnt es sich nicht, den Smarti auf den Trailer zu packen.
Die Ungunst, denn auf der Hauptstraße in Westerland gibt es aufgrund eines Unfalls eine Vollsperrung. Während die PKWs alle umdrehen können, muss ich das mit dem 12 Meter Gespann leider aussitzen. Zum Glück werden wir aber nach gut zehn Minuten von der Polizei durchgelassen.
So erreichen wir den Campingplatz in Rantum um kurz nach elf. Unser Platz ist schon frei und wir sind begeistert von dem tollen Blick. So lässt sich das schlechte Wetter etwas besser aushalten.
In einer trocknen Phase bin ich auf das Dach vom Papamobil gestiegen, um die SAT-Schüssel nochmal extra gegen den Sturm zu sichern. Wer weiß, ob die im eingefahrenen Zustand 100km/h Wind aushält...
Danach fahren wir zum Baumarkt, denn gestern war mal wieder eine Gasflasche leer. Von dort geht's weiter nach Keitum ins Café Nielsen, wo wir nicht nur direkt vor der Tür parken können, sondern auch einen Platz am Fenster mit Meerblick bekommen. Perfekt. Und leckeren Kuchen gibt's da auch noch.
Anschließend fahren wir nach Kampen, um bei der Sturmhaube einen Blick auf das Meer zu werfen. Das ist schon beeindruckend in Bewegung und der Strand ist fast weg. Allerdings ist es draußen unerträglich, da dort Unmengen von Sand durch die Luft fliegen.
Also fahren wir zurück zum Papamobil, wo wir im Sturm ordentlich durchgeschaukelt werden und den Nachmittag warm und trocken verbringen.
Abends machen wir gemütlich Raclette im Womo. Das hatten wir lange nicht und es ist sehr lecker. Fernsehen fällt aufgrund des Windes aus, aber wir konnten aus der Mediathek einen Film herunterladen.
23.10.: Während die Nacht noch trocken war, beginnt es am Morgen kräftig und länger anhaltend zu regnen. So müssen wir heute mal mit dem Smarti zum Sanitärgebäude fahren...
Wir haben aber noch Hoffnung, denn gegen Mittag soll das Regengebiet durchgezogen sein.
Gegen zwölf ist es mal kurz trocken und wir fahren mit dem Smarti zu Famila.
Danach regnet es gleich wieder und wir verbringen den Tag bei den Papas im Womo.
Für heute Abend haben wir für 19.45 einen Tisch in der Osteria am Campingplatz in Westerland reserviert. Da waren wir auch schon lange nicht mehr.
Für Sonntag haben wir bei der Gelegenheit auch noch einen Tisch in der "Web-Christel" in Westerland organisiert.
Nebenbei haben wir auch noch die Fähre für die Rückfahrt gebucht. Heute in einer Woche um 10.30Uhr werden wir die Insel wieder verlassen.
Erst gegen 16Uhr hört der Regen für heute endgültig auf und es kommt sogar noch ein wenig die Sonne heraus. Das nutzen wir direkt und machen noch einen schönen Spaziergang zur und auf die Uwe-Düne. Von dort haben wir aus 52 Metern Höhe einen tollen Blick über die gesamte Insel.
Danach gehen wir noch ein wenig auf dem Kliff spazieren und genießen in der Sonne den Blick auf das Meer. Hier heißt es nun Abschied nehmen, denn morgen wechseln wir einmal den Campingplatz und wollen den modernen Platz in Rantum ausprobieren. Dort haben wir eine Parzelle mit Meer- bzw. Rantumbecken-Blick reserviert. Wir sind gespannt, vor allem auch, wie sich der Sturm für die nächsten Tage entwickelt.
In der Osteria gab es nur einen Slot für 16.30Uhr und 19.45Uhr. Komisch, denn es ist nicht viel los und wir können uns den Platz sogar aussuchen. Die Speisekarte ist geschrumpft und dafür sind die Preise deutlich gestiegen. Wir essen jeder eine Pizza. Allerdings nacheinander, denn irgendwie wurde die von Angie mal wieder vergessen🫣. Aber immerhin bekommt sie zum Überbrücken einen Salat auf's Haus. Neben komplett neuer Bedienung erkennen wir in der Osteria wenigstens noch ein Urgestein aus alten Zeiten.
Das Essen war gut, was aber bei einer Pizza für 20Euro eigentlich auch zu erwarten wäre...
22.10.: Der Mittwoch startet erneut regnerisch. Der Regen soll aber demnächst aufhören und es soll der beste Tag der Woche werden. Mal abwarten, ob das so stimmt.
Gegen zehn hört der Regen tatsächlich auf und es wird insgesamt deutlich freundlicher. So schwingen wir uns auf die Drahtesel und radeln Richtung Westerland. Erstmal fahren wir ein Stückchen am Ort vorbei, denn wir wollen uns mal die "Himmelsleiter" anschauen. Die wird durch einen sehr hohen Strandübergang gebildet. Auf der Landseite besteht der aus einer hohen Steintreppe und auf der Meerseite aus einer sehr langen Holztreppe. Von oben hat man einen tollen Blick auf Westerland und den Südteil der Insel.
Danach bummeln wir noch ein wenig durch Westerland und radeln anschließend wieder zurück.
Am Papamobil können wir sogar draußen in der Sonne sitzen und zu Mittag ein Stückchen Kuchen essen.
Nachmittags fahren wir mit dem Smarti nach List. Eigentlich wollten wir dort in Ruhe shoppen und anschließend bei Gosch essen. Aber Angies Lieblingsladen hat inzwischen auch einen neuen Besitzer und es gibt da nur noch "Schietwetter" Klamotten. Die gefallen uns nicht sonderlich gut.
So sind wir zum Abendessen viel zu früh fertig in List und holen uns deshalb im Gosch-Shop ein paar Leckereien für heute Abend. Auch gut. Kurz vor sechs sind wir dann zurück bei den Papas.
Immerhin hat sich das Wetter heute mal von seiner guten Seite gezeigt und wir sind zufrieden mit dem Tag.
21.10.: Der Tag beginnt grau aber trocken.
Nach dem Frühstück fahren wir mit dem Smarti nach Keitum und spazieren dort ein wenig umher. Allerdings zeigt sich der Ort heute nicht von seiner besten Seite: nicht nur, dass das nette Café und der Kunstladen geschlossen haben, zu allem Überfluss fängt es, als wir relativ weit vom Smarti entfernt sind, auch noch an zu regnen.
Wir fahren ein kleines Stück weiter zum Kontorhaus Sylt, wo Angie leckeren Tee kauft und anschließend gehen wir gegenüber ins Käsegeschäft. Das heißt nun "Käseclub", hat neue Besitzer und ist bei weitem nicht mehr so gut wie das "Käselädchen" von früher. Es gibt dort leider nicht mal mehr den leckeren Schafskäse aus der Region. Also rücken wir mit leeren Taschen wieder ab.
Auf dem Rückweg gehen wir noch kurz bei Lidl einkaufen und fahren dann zum Papamobil zurück.
Dort gibt es eine etwa einstündige Regenpause und ich gehe direkt nochmal alleine los, um am roten Kliff das Meer anzuschauen. Angie ist es heute zu ungemütlich draußen.
Ich spaziere in Ruhe auf dem Kliff bis zur Uwe-Düne und wieder zurück. Heute sind mal nicht ganz so viele Menschen unterwegs.
Am Meer kommt sogar kurz die Sonne raus, aber im Süden lässt sich schon der nächste Regen erahnen und ich gehe zügig zurück. Das war ein guter Plan, denn kurz bevor ich das Womo erreiche beginnt es kräftig zu regnen. Sieht also wieder nach einem Nachmittag bei den Papas aus...
Wir verbringen tatsächlich den Nachmittag im Papamobil und ich schaffe es in einer kurzen Regenpause immerhin trocknen Fußes zum Duschen...
Abends essen wir den zweiten Teil der leckeren Topflasagne.
20.10.: Wie erwartet beginnt der Tag mit leichtem Regen. Der hört zum Glück nach dem Frühstück erstmal auf. So fahren wir mit dem Smarti nach Westerland und bummeln ein wenig durch die Friedrichstraße. Als wir die Promenade am Meer erreichen, kommt sogar noch kurz die Sonne heraus.
Anschließend gehen wir noch bei Famila einkaufen und auf dem Rückweg gegen 13Uhr beginnt es erneut etwas zu regnen.
Irgendwie müssen wir uns ja den Tag versüßen und haben uns für Mittags leckeren Kuchen mitgebracht.
Am Nachmittag regnet es mehr oder weniger durchgängig und wir bleiben gemütlich im Womo. Das ist auch mal ganz gemütlich und so haben die Papas auch eine intensivere Betreuung und Angie kommt auch endlich mal dazu mit ihrer Ukulele zu üben.
Der Regen bleibt wahrscheinlich die nächsten Tage unser ständiger Begleiter und zum Ende der Woche gesellt sich möglicherweise auch noch Orkan dazu. Wir sind gespannt, wie sich das entwickelt.
Heute Abend wollen wir ein neues Rezept ausprobieren: es steht One-Pot-Lasagne auf dem Speiseplan. Das soll schnell gehen und richtig lecker sein.
Beides können wir wirklich bestätigen und das Essen taugt hervorragend für unterwegs. Nur ist leider der Topf ein wenig angebrannt dabei...
19.10.: Auch hier war die Nacht wunderbar ruhig und wir haben beide sehr gut und lange geschlafen. So langsam hole ich das Schlafdefizit von der Klassenfahrt wieder auf😴.
Nach ausgiebigem Frühstück mache ich ein paar Bilder von oben.
Danach machen wir bei traumhaftem Wetter einen Strandspaziergang Richtung Süden bis nach Wenningstedt. Dort reservieren sogleich schon mal einen Tisch für 18Uhr heute Abend im "Onkel Johnny", dem ehemaligen Wonnemeyer. Heute ist das Wetter noch gut und wir können dort heute bestimmt einen schönen Sonnenuntergang bewundern.
Nachdem wir ein wenig in Wenningstedt umhergelaufen sind und die lustigen Skulpturen bewundert haben, gehen wir oben auf der Kliffkante zurück zum Papamobil. Dort gibt's kurz Mittagessen für die Papas und dann schwingen wir uns auf die Räder und fahren nach Kampen in die Kupferkanne. Wer hätte gedacht, dass wir dort, nachdem der Oktober schon mehr als halb rum ist, im Garten sitzen und leckeren Kuchen essen können.
Von dort geht's zurück zum Womo, wo wir im Windschatten noch ein wenig die Sonne genießen können. Ab morgen soll das Wetter wohl deutlich schlechter werden😥.
Kurz vor sechs fahren wir mit dem Smarti nach Wenningstedt zum Essen. Im Onkel Johnnys sitzen wir ganz gemütlich mit tollem Meerblick in der ersten Reihe und das Essen ist gut. Da sich aber schon das schlechte Wetter von morgen ankündigt, fällt der romantische Sonnenuntergang leider aus. Die Sonne geht lieber frühzeitig in Wolken unter...
Gegen halb acht sind wir rechtzeitig zum Tatort wieder im Papamobil.
18.10.: Unser Nachbar musste um kurz vor Mitternacht zweimal seine Alarmanlage testen, ansonsten war die Nacht herrlich ruhig und wir haben gut geschlafen.
Wir frühstücken in Ruhe, machen den automatischen Check-out und fahren bei wolkenlosem Himmel und Null Grad um 8.40Uhr zur Fähre. Das sind ja nur 3 Kilometer und wir sind die ersten dort.
Pünktlich um 9.30Uhr legt die Fähre ab.
Nach einer sonnigen, ruhigen Überfahrt legen wir um zehn nach zehn in List an und erreichen den Campingplatz in Kampen um halb elf. Zum Glück ist unser Platz 95 schon frei und wir können direkt drauf.
Neben unserem Platz ist noch ein winziger und der Chef gibt uns gleich beide, damit wir den Smarti und den Anhänger dort abstellen können. Perfekt.
Bei fast sommerlichem Wetter richten wir uns erstmal ein.
Als wir alles fertig haben, radeln wir kurz nach Wenningstedt zum Einkaufen.
Anschließend gibt's in der Sonne vor dem Womo zur Stärkung erstmal ein Fischfrikadellen-Brötchen.
Danach gehen wir mit unseren kleinen Klappstühlchen an den Strand, das tolle Wetter genießen. Anders als in Dänemark sind hier wie immer sehr viele Menschen am Strand.
Wir haben Tee und zwei Nussecken mit an den Strand genommen. Nun kann der Urlaub beginnen.
Immerhin können wir noch bis 17Uhr draußen sitzen.
Dann gehen wir rein und bespaßen ein wenig die Papas.
Abends fahren wir mit dem Smarti noch kurz nach List, um in der Alten Bootshalle eine Runde zu "goschen". Für Angie gibt's die Thainudeln mit Scampi und für mich einen großen Topf Muscheln. Beides wie immer sehr lecker.😋
Anschließend sehen wir noch einen Krimi im TV.
17.10.: Die Klassenfahrt war anstrengender als erwartet und Erholung ist danach dringend nötig😉.
Die Erfahrung auf der Reise ist als relativ erschütternd zu bezeichnen, wie 13-jährige Kids miteinander umgehen, sich massiv nicht an Regeln halten und wie rücksichtslos sie sich anderen Menschen gegenüber verhalten. Das nennt man wohl "Generation rücksichtslos". Offenbar kennen und respektieren die Kinder von Heute überhaupt keine Grenzen mehr und wir waren zwischenzeitlich sogar kurz davor die Reise komplett abzubrechen. Und das, wo die Kinder noch nicht einmal ihre Handys dabei hatten. Die Mitnahme elektronischer Geräte hatten wir nämlich in weiser Voraussicht verboten. Sonst wäre die Reise wahrscheinlich noch mehr aus dem Ruder gelaufen...
Am Mittwoch mussten wir sogar unabhängig voneinander zwei Mädchen von ihren Eltern wegen Gewaltanwendung und wiederholter Regelverstöße abholen lassen. Bei dem einen Fall mussten wir sogar einen Rettungswagen rufen...
Unsere Rückfahrt stellt eine weitere Herausforderung für uns dar. Unser ICE, wie auch weitere, haben über eine Stunde Verspätung. So switchen wir kurzfristig auf eine Regionalbahn um, die insgesamt nur 15min später in HH ankommen soll. Wir haben desweiteren große Probleme die Eltern über unsere Ankunft zu informieren, denn in weiten Teilen der Strecke funktionieren weder Internet noch das Telefonieren. Willkommen im Entwicklungsland Deutschland🤣.
Der von uns gebuchte ICE hatte dann insgesamt 168 Minuten Verspätung. Sensationell und clever, dass wir frühzeitig den Bummelzug genommen haben...
Kurz nach halb eins bin ich wieder zu Hause.
So viel zur Klassenfahrt...
Den größten Teil vom Reisegepäck hatte ich zum Glück schon am letzten Wochenende ins Papamobil gepackt. Nachdem die restlichen Dinge verstaut und der Smarti auf dem Anhänger verladen ist, fahren wir um 14Uhr von zu Hause los und essen während der Fahrt ein leckeres Eibrötchen, welches diesmal Angie vorbereitet hatte.
Tagesziel für heute ist die Insel Rømø, denn von dort soll uns morgen um 9.30Uhr die Fähre auf die Insel bringen. Vorsichtshalber hatten wir außer der Fähre auch schon online einen großen Platz auf dem Stellplatz "Oase" auf Rømø reserviert, denn wir wussten ja noch gar nicht, wann wir dort ankommen.
Die Fahrt läuft zum Glück gut und ohne Stau. Nur in der Gegenrichtung stockt es mehrfach ziemlich doll.
Während es unterwegs immer mal wieder etwas regnet, empfängt uns Dänemark mit Sonnenschein und wir erreichen den schönen Stellplatz um kurz vor 18Uhr. Da wir ja schon gebucht hatten, können wir direkt auf unseren Platz (Nr. 10 direkt am See) fahren und checken anschließend kurz am Automaten ein.
Der Platz und die Anlagen sehen insgesamt sehr ansprechend und ordentlich aus.
Nun kann die Erholung beginnen ☺️.
Ich spiele ein wenig mit den Papas und anschließend gibt's Abendessen. Angie hatte von unserem guten Fischmann in Börnsen leckere Fischfrikadellen und zwei verschiedene Kartoffelsalate mitgebracht. Eine tolle Überraschung und ein sehr schmackhaftes Essen😋.
Wir sehen noch einen Film im Fernsehen und gehen um zehn ins Bett.
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