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27. bis 30. November Bliesdorf/Ostsee

30.11.: Nach dem schönen Tag gestern hat es heute Nacht immer mal wieder geregnet und auch der Morgen beginnt nass.

So werde ich noch in Ruhe frühstücken und dann zu meiner Angie eilen.

Nach zügigem Automatik Check-out fahre ich um kurz nach zehn los.

Obwohl die A1 mal wieder zweimal einspurig verläuft, ist nicht viel los und ich komme um halb zwölf wieder zu Hause an.

Das war ein schönes, entspanntes Wochenende und ich konnte nochmal ordentlich Kraft tanken für die letzten drei Wochen bis zu den Ferien. Nur Angie hat mir gefehlt😍.

29.11.: Nach einer wieder sehr ruhigen Nacht empfängt mich der Tag am Meer mit Sonnenschein. Da der Wind auch deutlich abgenommen hat, nutze ich das gleich nach dem Frühstück, um eine Runde mit der Drohne zu fliegen.

Der Plan für heute besteht erstmal darin, mit dem Rad die Küste entlang nach Pelzerhaken zu fahren.

Das geht bei herrlichem Sonnenschein auch richtig gut. In Rettin kann ich mich sogar wieder eine Weile mit meinem Stühlchen an den Strand setzen. Dabei beobachte ich einen Wassersportler mit seinem Wingfoil, der sich ziemlich schwer tut. Bei den Temperaturen hätte ich ja keine Lust immer wieder ins Wasser zu fallen.

Weil ich so schön in Schwung bin und das Wetter so einladend ist, beschließe ich noch bis Neustadt weiter zu radeln. Insgesamt sind das etwa 15 Kilometer. Allerdings ist der Weg nicht so schön, denn zwischen Pelzerhaken und Neustadt ist der Weg am Wasser entlang teilweise für Radfahrer und teilweise sogar wegen Abbruchgefahr komplett gesperrt.

Neustadt ist nach wie vor nicht sonderlich ansprechend, aber dafür ziemlich voll. So halte ich mich dort nur kurz auf und radel dann den ganzen Weg wieder zurück. Als ich beim Papamobil ankomme, verzieht sich die Sonne allmählich hinter den Wolken. So habe ich die Sonnenzeit mal wieder perfekt ausgenutzt.

Am Nachmittag mache ich ohne Sonnenbegleitung noch einen langen Strandspaziergang zum Hafen von Grömitz. Dort gehe ich zum ersten Mal auf die lange Mole, die den Hafen umgibt. Ganz am Ende der Mole gibt es drei gemütliche Drehstühle, von denen aus man einen tollen Blick auf den Hafen, das Meer und Grömitz hat. Allerdings ist der Hafen bis auf den Rettungskreuzer komplett leer. Ich ruhe mich auf einem der Stühle ein wenig aus und genieße die Aussicht.

Als ich wieder zurück bei den Papas bin, ist es schon fast dunkel. Die Tage sind ganz schön kurz in dieser Jahreszeit, aber ich hab den heutigen Tag perfekt genutzt.

Zusammen mit den Papas sehe ich noch ein paar unserer Urlaubsfilme aus diesem Jahr. Den Papas scheint das zu gefallen, denn sie schauen andächtig zu und ruspeln mit ihren Schnäbeln dazu.

Heute Abend gibt es die zweite Hälfte von den leckeren Meeresfrüchte-Spaghetti und anschließend sehe ich noch einen Film im TV.

28.11.: Die Nacht war herrlich ruhig und die Papas und ich haben wunderbar bis kurz vor neun geschlafen. Ich genieße ein ausgiebiges Frühstück mit Meerblick.

Am Morgen regnet es noch leicht, das soll aber wohl bald aufhören.

Das tritt dann auch so ein und ich mache zunächst einen Strandspaziergang bis zum Campingplatz "Elfenschlucht". Der scheint inzwischen auch im Winter geöffnet zu sein und ein ein paar Stellplätze direkt auf der Steilküste wurden auch wintertauglich befestigt. Von diesen Plätzen hat man einen super Blick auf die Lübecker Bucht.

Zurück gehe ich oben auf der Steilküste und durch den Brodauer Ruheforst. Während dem ganzen Spaziergang habe ich nicht einen einzigen Menschen getroffen, sehr nach meinem Gechmack 😉. 

Da es trocken bleibt schnalle ich das Fahrrad ab und radele auf der Steilküste die knapp 5km nach Grömitz. Beim Campingplatz "Kagelbusch" stehen haufenweise Verbotsschilder, dass man aufgrund von Privatgrund nicht entlang der Steilküste gehen oder fahren darf. Komisch, ich dachte immer in Schleswig-Holstein ist das an der Küste überall erlaubt... In Grömitz gehe ich erstmal auf die Seebrücke und flaniere ein wenig auf der Promenade umher.  Es ist nahezu menschenleer im Ort. Anschließend gehe ich noch kurz einkaufen und bringe mir Mohnkuchen für heute Nachmittag mit.

Zurück wollte ich mal den "legalen" Weg im Landesinneren fahren. Dazu müsste man allerdings ohne Radweg auf der viel befahrenen Bundesstraße fahren und dazu hab ich keine Lust. Also muss ich wieder den verbotenen Weg nehmen... Interessiert aber zum Glück niemanden.

Nachdem ich den Kuchen verspeist habe setze ich mich mit dem Miniklappstuhl im Windschatten für ne halbe Stunde an den Strand. Das lässt sich in der Tat gut aushalten und ich kann ein wenig das Meer genießen.

Am Nachmittag spiele ich ein wenig mit den Papas und sehe mir unsere Nordkapp Filme an. Das war eine echt schöne Zeit😍.

Abends koche ich mir Spaghetti Frutti di mare und sehe anschließend ein wenig fern.

27.11.: Nach einer anstrengenden Woche mit langen Elternsprechtagen haben wir zum Glück ein verlängertes Wochenende und der Freitag ist frei. Da ist eine Auszeit am Meer dringend nötig.

Ich fahre diesmal allein mit den Papas los, denn Angie hat bei den Temperaturen und dem Wetter keine Lust.

Nachdem ich in einer Freistunde die Radmuttern nachgezogen habe (wegen der Winterreifen), fahre ich von der Schule um 15Uhr im leichten Nieselregen los. Bei dem Wetter ist auf der Autobahn nicht viel los und ich erreiche den Womo-Stellplatz beim Camping Walkyrien in Bliesdorf um Viertel nach vier. Ich hatte schon vorher online gebucht und 16Euro pro Nacht bezahlt. So kann ich am Automaten direkt und unkompliziert einchecken. Ich stehe in der ersten Reihe mit Meerblick. Zumindest theoretisch, denn es ist bei meiner Ankunft leider schon fast dunkel. Nun heißt es erstmal Füße hochlegen.

Ich spiele am Nachmittag ein wenig mit den Papas und Abends gibt's leckere Muscheln zu essen, die ich von zu Hause mitgebracht hatte😋.

Anschließend mache ich bei einem leckeren Glas Wein einen gemütlichen Filmabend und um kurz nach zehn hängt die Hose am Bett.

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