8.3.: Die Nacht war wieder wunderbar ruhig. Auch wenn es gestern Abend noch ein wenig geregnet hat.
Der Morgen beginnt trocken, aber mit überwiegend grauem Himmel. Trotzdem sitzen schon wieder welche draußen...
Da frühstücke ich lieber mit Heizung im Womo.
Anschließend packe ich in Ruhe alles zusammen und mache noch einen Spaziergang Richtung Grömitz am Strand. Gegen zwölf werde ich dann wohl zu meiner Angie und den Papas eilen. Heute Abend wollen wir nämlich noch schön essen gehen.
Beim Spaziergang quält sich mühsam ein wenig die Sonne heraus, sodass es sich relativ warm anfühlt.
Ich erfreue mich auf dem Weg an einem schönen Fasan und den vielen Kormoranen, die am Strand ihr Gefieder trocknen...
Nachdem ich den Automatik Check-out durchgeführt habe, fahre ich gegen halb zwölf los.
Die Straßen sind leer und zehn vor eins bin ich wieder zu Hause.
7.3.: Im Laufe des Abends sind wohl noch einige angereist, denn die erste Reihe ist nun komplett belegt. Glücklicherweise hat der Campingplatz seit gestern das große, moderne Sanitärgebäude geöffnet. Ansonsten hätten wir uns alle eine einzige Toilette und eine Dusche teilen müssen🫣.
Die Nacht war sehr ruhig und frisch und der Tag beginnt mit einem wunderschönen Sonnenaufgang über der Ostsee.
Während einige wenige so hart gesotten sind und draußen frühstücken, decke ich den Tisch lieber im warmen Womo. Von dort kann ich das Meer ja auch sehen. Außerdem zeigt sich die Sonne heute, wohl durch den Saharastaub, etwas gedimmt.
Nachdem ich ein wenig das Womo und vor allem die Heckgarage aufgeräumt habe, schwinge ich mich gegen halb elf auf den Drahtesel und fahre die Küste entlang nach Pelzerhaken. Das Wetter ist traumhaft schön und das Meer ist spiegelglatt, denn es ist weiterhin absolut windstill.
Mittags genieße ich in der Sonne vor dem Papamobil einen leckeren Latte macchiato und ein Mandelhörnchen vom Bäcker aus Pelzerhaken. Kurzfristig kann ich sogar in kurzer Hose draußen sitzen, bis die hohe Bewölkung dichter wird. Da geht die Temperatur sofort wieder deutlich zurück.
Am Nachmittag mache ich noch eine längere Radtour Richtung Norden. Ich fahre an Grömitz vorbei bis kurz vor Kellenhusen. Dort kommt nochmal mehr die Sonne raus und ich mache Rast an einem schönen, nahezu menschenleeren Naturstrand. Wunderbar.
Nach gut 40 abgestrampelten Kilometern bin ich um kurz nach vier wieder am Papamobil und kann mich noch ein wenig in der Sonne von der Tour erholen.
Immerhin kann ich bis kurz nach fünf noch draußen sitzen.
Abends koche ich nochmal Spaghetti mit Scampi und sehe anschließend einen Film bei Prime.
Bemerkenswert, dass hier einige noch bis nach 19Uhr draußen sitzen. Das muss man auch mögen bei einstelligen Temperaturen...
6.3.: Abfahrt von der Schule um kurz vor 13Uhr bei traumhaftem Wetter und 18 Grad. Diesmal fahre ich alleine, denn Angie möchte sich zu Hause ein wenig um Kunst und Garten kümmern. Auch die Papas bleiben dieses Wochenende daheim.
Nach einer anstrengenden Woche mit Erkältung, Lehrerkonferenz und Elternabend brauche ich dringend das Meer. Außerdem möchte ich nach dem langen, harten Winter am Womo alles testen, bevor wir in knapp drei Wochen nach Frankreich aufbrechen.
Es ist nicht viel los auf der Autobahn und ich erreiche den Stellplatz in Bliesdorf um 14Uhr. Einige Womos stehen da schon, aber ich hatte vorsichtshalber vor ein paar Tagen einen Platz in der ersten Reihe mit Meerblick reserviert. Sicher ist sicher...
Auch wenn Höhe Scharbeutz das Thermometer nur noch 12 Grad anzeigte, gehe ich mit Ministuhl und in kurzer Hose an den Strand. Da lässt es sich bei Windstille in der Sonne gut aushalten. Nun kann die Erholung beginnen.
Immerhin halte ich bis 16Uhr in der kurzen Hose aus.
Später mache ich bis kurz vor Sonnenuntergang noch einen Spaziergang am Strand entlang Richtung Grömitz. Mein Stellplatz ist schon relativ voll, aber der andere nebenan ist brechend voll. Die wollen wohl alle das schöne Wetter nutzen.
Abends koche ich mir leckere Spaghetti con Scampi und sehe anschließend ein wenig fern. Kurz nach zehn hängt die Hose dann am Bett.
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