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12. bis 14. Juni Ostseeblick bei Rerik

14.6.: Diese Nacht war aufgrund des Sturmes fast wie in Dänemark, denn das Womo hat immer mal wieder etwas gewackelt.

Wir sind zum Glück rechtzeitig aufgewacht, sodass wir in aller Ruhe gemütlich im Womo frühstücken können.

Danach packen wir alles zusammen und fahren halb zehn los.

Self Check-out hat nicht funktioniert und ich musste mich in der Rezeption anstellen...

Der Verkehr auf der Rückfahrt hält sich in Grenzen und trotz richtigem Aprilwetter kommen wir gut durch.

Am Ratzeburger See machen wir noch einen kurzen Tankstopp: 1,76Euro für den Liter Diesel ist ja fast geschenkt🤣. Und der Tankrabatt fällt ja auch bald weg...

Außerdem bleibt das Papamobil bis Mitte Juli jetzt erstmal zu Hause.

Wir erreichen unser Heim nach kräftigem Regen um 11.40Uhr.

Der nächste Blog ist dann der Flug am nächsten Wochenende.

13.6.: Die Nacht war, bis auf ein paar früh bellende Köter, schön ruhig.

Der Tag beginnt stürmisch und mit Regen. So können wir schön ausschlafen.

Nach dem Aufstehen hat sich der Regen verzogen und es kommt sogar die Sonne heraus. Aufgrund des kräftigen Windes frühstücken wir lieber im Womo.

Danach machen wir einen Strandspaziergang in Richtung Kühlungsborn und gehen auf der Steilküste entlang eines dicht bewachsenen Weges zurück zum Campingplatz. Allzuweit entfernen wir uns lieber nicht, denn von Westen kündigt sich schon der nächste Regen an. Wir haben uns auf dem Weg ordentlich durchpusten lassen, das hilft beim Kopf frei bekommen.

Wir kaufen dann noch kurz im Supermarkt vom Campingplatz ein. Unter anderem zwei schöne blaue Abwaschschüsseln, die hier recht günstig sind.

Danach können wir noch kurz draußen sitzen, bevor um Viertel nach zwölf der erwartete Regen einsetzt.

Deshalb müssen wir eine ganze Weile im Papamobil bleiben und bespaßen unter anderem die Papas.

Erst gegen vier kommt wieder die Sonne raus und wir können noch für zwei Stündchen draußen sitzen. Das geht allerdings auch nur im Windschatten vom Womo...

Abends essen wir bei strahlendem Sonnenschein im Womo leckere Brunchgarnelen mit Nudeln. Draußen würden uns wahrscheinlich die Nudeln vom Teller wehen. Wir haben die Ostsee selten mit so großen Wellen erlebt.

Anschließend spielen wir noch eine Runde Skyjo und genießen den Meerblick. Der Sonnenuntergang fällt heute leider wieder aus...

12.6.: Wir haben mal etwas schneller unterrichtet 🤣 und kommen von der Schule nach der 6. Stunde schon um 12.50Uhr los.

Auf der A1 gibt es nur wenig Verkehr und auch vor der Baustelle in Bargteheide müssen wir nicht mal abbremsen.

Dafür kostet uns der Stau auf der A20 vor der Baustelle hinter Boltenhagen eine gute Viertel Stunde.

Schließlich ist kurz vor dem Ziel in Neubukow auch noch eine Straße gesperrt, die uns einen Umweg von weiteren 5 Minuten bringt. Das Navi wusste davon leider nichts🫣.

So erreichen wir den Campingplatz Ostseeblick bei Rerik um Viertel nach drei. Der vorherige Online Check-in hat natürlich nicht funktioniert und die Schlange vor der Schranke und an der Rezeption ist lang. Wir hatten aber zum Glück einen Barcode bekommen, mit dem wir an einem Automaten zügigen Self Check-in machen können.

So sind wir schnell auf unserem Platz C237 in der ersten Reihe mit traumhaftem Meerblick.

Nun kann die Erholung beginnen und ich muss am Meer ein wenig Kraft tanken für die nächste Woche. Da liegt an vier Tagen das mündliche Abitur an und ich habe selbst neun Prüfungen und bin zusätzlich bei etlichen weiteren Vorsitzender und Protokollant (das ist der anstrengendste Job) im Wechsel.

Leider zeigt sich der Himmel bedeckt und es tröpfelt ein wenig. Es ist aber warm und unter der Markise lässt es sich gut aushalten.

Wir machen erstmal ne Runde Mittagsschlaf, Angie im Womo und ich draußen.

Gegen fünf hört der Regen auf und es kommt ein wenig die Sonne heraus. Wunderbar.

Das nutzen wir und können den Spargel und die Kartoffeln für heute Abend in der Sonne schälen.

Das Abendessen wollen wir eigentlich auch draußen unter der Markise zu uns nehmen. Jedoch als wir gerade den ersten Gang auf den Tisch gestellt haben, beginnt es kräftig zu regnen. Da es unter der Markise nicht wirklich trocken bleibt, gehen wir direkt wieder rein.

Als wir den ersten Gang verspeist haben, setzt schlagartig ein so kräftiger Wind ein, dass wir notfallmäßig die Markise einfahren müssen. Danach können wir dann in Ruhe die zweite Runde Spargel genießen. Sehr lecker und schade, dass die Spargel-Saison schon bald wieder vorüber ist.

Zu dem Campingplatz hier lässt sich jetzt schon sagen, dass wir den nicht wieder besuchen werden. Es gibt nur wenige Plätze in der ersten Reihe mit dem tollen Blick, dafür wird man aber bei diesen schönsten Plätzen mehr oder weniger die ganze Zeit von der Animation beschallt. Ruhe ist etwas anderes😥.

Außerdem muss man hier schon bis zehn Uhr abgereist sein und die lassen da auch nicht mit sich verhandeln. Wir sind ja im Osten...

Für die ganzen Nachteile ist der Platz mit 61Euro pro Nacht ohne Strom nicht gerade günstig. Dabei gibt es in Platznähe noch nicht mal einen Wasserhahn.

Am Abend genießen wir den Blick auf das Meer und die schönen Wolkenformationen. Der Sonnenuntergang fällt leider den Wolken zum Opfer. Dazu gönnen wir uns ein leckeres Gläschen Chandon.

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