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20. bis 21. Juni Flug nach Endelave

21.6.: In der kleinen Hütte haben wir ganz gut geschlafen und der Tag empfängt uns mit traumhaftem Wetter. Es ist etwas abgekühlt und es weht ein erfrischender Wind.

Ich beginne den Tag mit einem kurzen Bad im Meer.

Danach räumen wir die Bude aus und radeln zum Kroen zum Frühstück. Das zeigt sich allerdings weder reichhaltig noch besonders schmackhaft. Der moderne Kaffeeautomat funktioniert nicht und sämtliche Wurst schmeckt irgendwie nach Käse🤣.

Nach dem Frühstück radeln wir nochmal zur Hütte und zum Strand, denn Marco hat seine Sonnenbrille verloren. Allerdings sind wir leider erfolglos.

Anschließend radeln wir gemütlich zu unseren Flugzeugen. Die haben die Nacht gut überstanden und wir können uns noch einen Augenblick ausruhen, da wir ja gemäß Flugplan erst um elf starten können.

Wir starten pünktlich um elf bei bestem Wetter und werden das erste Stück von einer freundlichen dänischen Fluglotsin im Funk begleitet. Die Route geht wieder an Odense, Aerö und Kiel vorbei und wir landen um 13.45Uhr wieder in Boberg.

20.6.: Bislang sieht alles gut aus. Die Flugpläne sind aufgegeben und wir wollen wie geplant um 14Uhr starten.

Marco holt Schubi und mich in Kröppelshagen ab und dann kann das Abenteuer beginnen.

Wir starten pünktlich um 14Uhr. Der Weg ist praktisch direkt Nordkurs. Wir lassen Kiel links liegen und sehen dort unglaublich viele Boote auf dem Wasser, denn es ist ja Kieler Woche.

Weiter geht's bei traumhaftem Wetter in gut 1200m Höhe vorbei an der Eckernförder Bucht und der Flensburger Förde. Danach ziehen links die Insel Kegnaes und rechts die Inseln Aerö und Langeland vorbei. Wir schalten im Funk um auf Kopenhagen Information. Die Fluglotsen begleiten uns bis nach Endelave.

Dort landen wir um 15.43 Uhr bei leichtem Seitenwind.

Wir sind die ersten hier und werden freundlich vom Flugplatzbesitzer empfangen. Nach uns landen noch vier weitere Flugzeuge aus Berlin.

Wir schnappen uns vier Fahrräder und radeln zum Hafen. Dort checke ich uns im "Kroen" ein und wir beziehen unsere kleine  Hütte Nr 8 auf dem Campingplatz. Die Hütte ist recht klein, hat aber sechs Betten und Temperaturen, die man sonst nur in der Sauna findet...

Nachdem wir die Betten bezogen haben und den ein oder anderen Drink genossen haben, gehen wir erstmal im Meer baden. Das flache Wasser ist wunderbar warm und wir bleiben lange drin.

Abends wollten wir eigentlich auf dem Campingplatz essen, aber die Gastronomie hat leider geschlossen.

Deshalb gehen wir in den Endelave Kroen, der irgendwie auch mit dem Campingplatz zusammenhängt. Es gibt keine Pizza, aber dafür nen mittelmäßigen Burger mit Pommes. Dazu gibt es aber ganz gut schmeckendes lokales Bier.

Die anderen wollen unbedingt Fußball schauen und ich schaue lieber auf das Meer...

Das Fußballspiel ist wohl nicht so spannend. Während Schubi schon schlafen geht, kommen die anderen auch ans Meer, wo wir noch bis kurz vor eins sitzen. So richtig dunkel wird es hier nicht. Kurz vor eins fallen wir müde ins Bett. Zum Glück ist es im Häuschen einigermaßen abgekühlt. Wir haben den Flugplan für den Rückflug verschoben, sodass wir morgen erst um elf wieder los müssen.

19.6.: Die Wetteraussichten bleiben stabil. Wir werden uns morgen gegen 13Uhr auf dem Flugplatz treffen und wollen um 14Uhr starten. Für Hamburg sind am Nachmittag Gewitter vorhergesagt und da wollen wir möglichst vorher wegkommen. Für den Rückflug am Sonntag sieht es bislang auch richtig gut aus. Hoffen wir mal, dass das auch so bleibt.

18.6.: Die grobe Planung steht und auch der Flugplan, der bei Flügen über die Grenze innerhalb der EU immer noch erforderlich ist, liegt absendebereit vor.

Im Moment hoffen wir, dass das Wetter mitspielt und dass die Flugzeuge einsatzbereit bleiben. Im Moment sieht die Wettervorhersage noch ziemlich gut aus mit großer Hitze. Aber damit steigt ja bekanntlich auch das Gewitterrisiko...

10.6.: Eigentlich wollten wir zu sechst los: drei Paare. Angie und ich im Motorsegler und Bartek und Marco mit ihren Frauen im Motorflugzeug. Wie so oft in der Fliegerei hat das Motorflugzeug diesmal ein technisches Problem und ist bis auf Weiteres nicht einsatzbereit.

Deshalb mussten wir kurzfristig umdisponieren und fliegen nun mit zwei Motorseglern und ohne Frauen. Dafür ist Schubi als mein Copilot spontan eingesprungen. Jetzt hoffen wir mal, dass die Flugzeuge einsatzfähig bleiben und dass auch das Wetter mitspielt.

Vor zwei Wochen hatten wir vorsorglich schon für eine Nacht eine Hütte für uns alle auf dem Campingplatz in Endelave gebucht. Wir bleiben gespannt, wie sich das entwickelt.

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